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Die Geschichte des Sunderhofs

Die Geschichte des Sunderhofs ...

... beginnt mit folgender Ausgangssituation: "Haus Heideburg" in Hamburg-Hausbruch

Die "Heideburg" wurde in den Jahren der NS-Herrschaft an die Hamburgische Landeskirche abgegeben. Es wurden Investitionen getätigt und die Einrichtung wurde für die Jungendarbeit genutzt. Somit empfand die Kirche wenig Neigung, dass Haus an den CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) zurückzugeben.

Vor dem 1.Weltkrieg hatten sich hier der Hamburger Baurat Vivie und der Direktor der Hamburger Kunsthalle, Alfred Lichtwark, niedergelassen. Eine kleine Künstlerkolonie, zu der auch Leopold Klackreuth, ein Maler und Graf, gehörte, begann sich in der stillen und idyllischen Umgebung des Sunderbergs zu entwickeln.

1914 ging das Haus auf die Hamburger Lehrerin Maria Schmidt-Matthaei über. Sie sorgte dafür, dass der Sunderhof nicht nur eine Kolonie für Künstler, sondern auch für Pädagogen wurde. Neben den Reformpädagoginnen Gertrud Bäumer und Helene Lange, der Hamburger Schauspielerin Adele Dore und dem Berliner Rezitator und Dozenten Emil Milan fanden regelmäßig Freizeiten mit Pädagogikschülerinnen und -schülern von Universitäten statt.

Es gehört auch zu unserer Geschichte, dass der Sunderhof 1933 jüdischen Kindern, bis zu ihrer Überfahrt nach "Transjordanien", Aufenthalt bot.

Nach dem 2.Weltkrieg zogen, nach der Teilung Deutschlands, große Flüchtlingsströme in den Westen. Im Westen war man auf die Aufnahme dieser mittel- und hilflosen Menschen nicht vorbereitet. Für den CVJM bedeutete es eine große soziale Herausforderung, sich dieser Not anzunehmen. Überall entstanden unter dem Dach des Weltbundes der CVJM die Einrichtungen des "Heimatlosenlagerdienstes" (HLD).

1949 auch im Bereich des Nordbundes ("Häuser für Alle" in Kaltenhof / Eckernförde, Sandbostel, Geesthacht, Loccum, Flensburg, Wentorf, Westertimke, Uelzen, Hannover, Salzgitter, Neumünster, Finkenwerder, usw.).

Als sich das Leben nach dem Krieg wieder normalisierte, fanden auch wieder erste Freizeiten auf dem Sunderhof statt.

Die fast 80jährige Maria Schmidt wollte den Sunderhof auch nach ihrem Ableben gern im Dienst einer christlichen Jugenarbeit wissen und hat die Einrichtung dem CVJM-Nordbund gegen eine geringen Kaufsumme und eine kleine Leibrente vermacht.


Der Sunderhof - Geschicht

Baumaßnahmen: 1955 Übernachtungshaus / 1965 Wirtschaftsgebäude / 1975 Saalgebäude und Studienhaus / 1992-1993 grundlegende Renovierung des Studienhauses und der Seminarräume nach einem Brand des Dachgeschosses.

1958 wurde der erste Vertrag mit der evangelischen Militärseelsorge geschlossen, der 1975 erweitert wurde.

Die Entwicklung des Sunderhofes ist untrennbar mit den Namen Walter & Dorothea Scholz verbunden. Sie waren 27 Jahre Hausleiter, von Anfang der 50ger Jahre bis 1982.

Franz & Lena Vehn waren bis 2005, also 23 Jahre, als Hausleiter tätig und haben den Sunderhof in dieser Zeit maßgeblich vorangebracht.

Seit dem 1.9.2007 ist die CVJM-Sunderhof GmbH Eigentümer und Betreiber der Einrichtung und führt diese mit den gleichen Zielen und Inhalten fort. Geschäftsführer ist Walter Ihler. Das Haus ist Mitglied im Dachverband "CVJM-Norddeutschland e.V.".

Heute verkehren auf dem Sunderhof eine Vielzahl von Gruppen: Firmen im klassischen Seminarbereich und Gruppen aus dem gesamten CVJM und kirchlichen Bereich (Chöre, Orchester, Fortbildungsmaßnahmen, Freizeiten, Kongresse). Da die Belegung durch die Militärseelsorge kontinuierlich zurück ging (von 75% in 1975 auf 10% in 2012), wurden, erfolgreich, immer neue Kundenkreise erschlossen.

Die Übernachtungszahlen liegen konstant bei 20.000 Übernachtungen / Jahr. In den letzten 40 Jahren gab es somit ca. 850.000 Gästeübernachtungen auf dem Sunderhof.





db

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